Glockenkonzert

Entstehung und Entwicklung des liturgischen Läutens im christlichen Abendland

mit Dr. Klaus Hammer, Stuttgart

 

Die Christianisierung Europas war architektonisch eng mit dem vorherrschenden Kirchenbau­stil verbunden. Zeitgleich entstanden nicht nur ortsgebundene architektonische, sondern durch die Kirchenglocken auch akustische Silhouetten, die zur spezifischen Identität des jeweiligen Heimatortes beitrugen.

Nicht umsonst wurden daher am 26. März dieses Jahres die seit 1250 Jahren bestehenden Tra­ditionen des Glockengusses und der Glockenmusik in das „Bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Deutschland“ aufgenommen.

Mit dem Thema „Entstehung und Entwicklung des liturgischen Läutens im christlichen Abendland“ zeichnet am 1. November 2025 der Stuttgarter Glockensachverständige Dr. Klaus Hammer anhand von Einzelglocken und Geläuten die Traditionsentwicklung des liturgischen Läutens von der Zeit Karls d. Gr. bis zur Gegenwart nach.

Das Konzert beginnt um 17.00 Uhr und endet kurz vor 18.00 Uhr mit dem Läuten der 800-jährigen Armsünderglocke, die damit das Ende des Sabbats verkündet. Nach dem Uhrenschlag und der Carillonmelodie „Herr bleibe bei uns, denn es will Abend werden“ erklingt dann das Großplenum mit insgesamt 20 Glocken, bestehend aus den Zimbelglocken und dem Hauptgeläut. Das tragende Fundament bildet die Gloriosa, die Festtagsglocke der Stiftskirche mit ihrem tiefen b°.

Der Eintritt zum Konzert ist frei, doch wird für die anstehenden Brandschutzertüchtigungen zur Wiedereröffnung des Museums herzlich um eine Spende gebeten.

Das Museum ist leider weiterhin aus Gründen des Brandschutzes geschlossen.
Witterungsangepasste Kleidung für den Konzertaufenthalt im Kirchhof wird empfohlen.

Armsünderglocke Herrenberg
Die älteste läutbare Glocke der Evangelischen Landeskirche in Württemberg erklingt am Frei­tag- und Samstagabend kurz vor 18 Uhr zum Beginn bzw. Ende des jüdischen Sabbats.

Programm_01.11.2025

Glockenkonzert

1. November 2025 @ 17:00 - 18:15

Entstehung und Entwicklung des liturgischen Läutens im christlichen Abendland

mit Dr. Klaus Hammer, Stuttgart

 

Die Christianisierung Europas war architektonisch eng mit dem vorherrschenden Kirchenbau­stil verbunden. Zeitgleich entstanden nicht nur ortsgebundene architektonische, sondern durch die Kirchenglocken auch akustische Silhouetten, die zur spezifischen Identität des jeweiligen Heimatortes beitrugen.

Nicht umsonst wurden daher am 26. März dieses Jahres die seit 1250 Jahren bestehenden Tra­ditionen des Glockengusses und der Glockenmusik in das „Bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Deutschland“ aufgenommen.

Mit dem Thema „Entstehung und Entwicklung des liturgischen Läutens im christlichen Abendland“ zeichnet am 1. November 2025 der Stuttgarter Glockensachverständige Dr. Klaus Hammer anhand von Einzelglocken und Geläuten die Traditionsentwicklung des liturgischen Läutens von der Zeit Karls d. Gr. bis zur Gegenwart nach.

Das Konzert beginnt um 17.00 Uhr und endet kurz vor 18.00 Uhr mit dem Läuten der 800-jährigen Armsünderglocke, die damit das Ende des Sabbats verkündet. Nach dem Uhrenschlag und der Carillonmelodie „Herr bleibe bei uns, denn es will Abend werden“ erklingt dann das Großplenum mit insgesamt 20 Glocken, bestehend aus den Zimbelglocken und dem Hauptgeläut. Das tragende Fundament bildet die Gloriosa, die Festtagsglocke der Stiftskirche mit ihrem tiefen b°.

Der Eintritt zum Konzert ist frei, doch wird für die anstehenden Brandschutzertüchtigungen zur Wiedereröffnung des Museums herzlich um eine Spende gebeten.

Das Museum ist leider weiterhin aus Gründen des Brandschutzes geschlossen.
Witterungsangepasste Kleidung für den Konzertaufenthalt im Kirchhof wird empfohlen.

Armsünderglocke Herrenberg
Die älteste läutbare Glocke der Evangelischen Landeskirche in Württemberg erklingt am Frei­tag- und Samstagabend kurz vor 18 Uhr zum Beginn bzw. Ende des jüdischen Sabbats.

Programm_01.11.2025