„Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?“ Tag des offenen Denkmals

Die 1200-jährige Tradition des Glockenklangs – seit diesem Jahr „immaterielles Kulturerbe Deutschlands“

In allen Varianten vorgestellt im Glockenmuseum Stiftskirche Herrenberg.

Das Glockenmuseum Stiftskirche Herrenberg – und was einzigartig an ihm ist.

(von Dr. Klaus Hammer)

Wie in den meisten Museen der Welt werden auch im Glockenmuseum Stiftskirche Herrenberg wertvolle Zeugen der Vergangenheit gesammelt, wissenschaftlich beschrieben, für künftige Generationen gesichert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Das Besondere dieses Museums besteht jedoch darin, dass sich die hier ausgestellten Gegenstände, also Kirchenglocken, an einem Ort befinden, für den sie ursprünglich gedacht waren, nämlich in einem Kirchturm. So wurde es möglich, 35 Museumsglocken seit dem 9. Jahrhundert, davon ab dem 13. Jh. alle im Original erhalten und aus allen Regionen des deutschsprachigen Raums stammend, wieder läutbar aufzuhängen und ihnen wie in früheren Zeiten bestimmte liturgische Funktionen zuzuweisen. Dadurch kann das Museum sowohl im Rahmen der bestehenden Läuteordnung als auch bei den am ersten Samstag im Monat stattfindenden Glockenkonzerten seinen Besuchern ein außergewöhnliches, ganzheitliches Erlebnis bieten, das Seinesgleichen unter den Glockenmuseen der Welt sucht:

Man kann hier die Glocken nämlich nicht nur anschauen, sondern sie auch in Funktion schwingend sehen; die Metallinstrumente sind nicht nur angeschlagen zu hören, sondern beim Läuten in voller Klangentfaltung erlebbar, und schließlich können die Glocken auch nicht nur angefasst, sondern beim Läuten sogar ihre Schallwellen im Körper gespürt werden.

Neben den zahlreichen Läuteglocken beherbergt das Museum seit dem Sommer 2012 außerdem ein 50-stimmiges, herausragend gestimmtes Carillon, das zweimal am Tag ein weltliches oder geistliches Lied erklingen lässt und zusätzlich die sechs liturgischen Läutezeiten während des Tages mit einer entsprechenden Melodie einleitet und erläutert.

Beim diesjährigen Tag des offenen Denkmals (14. September 2025) bieten wir Ihnen die Möglichkeit, in vier Kurzführungen das seit über zwei Jahren geschlossene Glockenmuseum kennenzulernen. Für Kleingruppen bis maximal 15 Personen wird der wissenschaftliche Leiter des Glockenmuseums, Dr. Klaus Hammer, ca. 30-minütige Führungen in die Glockenstube veranstalten. Start ist jeweils in der Turmvorhalle der Stiftskirche.

Termine:

  • 14:30 Uhr       (0 Plätze frei)
  • 15:30 Uhr       (0 Plätze frei)
  • 16:30 Uhr      (11 Plätze frei)
  • 17:30 Uhr       (2 Plätze frei)

Sie können sich zu einer Kurzführung gerne per Mail an info@glockenmuseum-stiftskirche-herrenberg.de anmelden. Bitte geben Sie dafür den Namen aller Teilnehmer, eine Telefonnummer und die Uhrzeit der gewünschten Führung an. Anmeldeschluss ist Freitag, 12.09.2025.

Der Besuch des Glockenmuseums erfolgt auf eigene Gefahr und Risiko. Zur Führung bringen sie bitte die unterschriebene Enthaftungserklärung (s. Anlage) mit.

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass nur angemeldete Personen mit unterschriebener Enthaftungserklärung an einer Führung teilnehmen dürfen!

Die Führung ist kostenfrei. Wir freuen uns jedoch sehr über eine Spende zum brandschutzgerechten Umbau des Glockenmuseums.

Anlage: Enthaftungserklärung

 

„Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?“ Tag des offenen Denkmals

14. September 2025 @ 14:30 - 18:00

Die 1200-jährige Tradition des Glockenklangs – seit diesem Jahr „immaterielles Kulturerbe Deutschlands“

In allen Varianten vorgestellt im Glockenmuseum Stiftskirche Herrenberg.

Das Glockenmuseum Stiftskirche Herrenberg – und was einzigartig an ihm ist.

(von Dr. Klaus Hammer)

Wie in den meisten Museen der Welt werden auch im Glockenmuseum Stiftskirche Herrenberg wertvolle Zeugen der Vergangenheit gesammelt, wissenschaftlich beschrieben, für künftige Generationen gesichert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Das Besondere dieses Museums besteht jedoch darin, dass sich die hier ausgestellten Gegenstände, also Kirchenglocken, an einem Ort befinden, für den sie ursprünglich gedacht waren, nämlich in einem Kirchturm. So wurde es möglich, 35 Museumsglocken seit dem 9. Jahrhundert, davon ab dem 13. Jh. alle im Original erhalten und aus allen Regionen des deutschsprachigen Raums stammend, wieder läutbar aufzuhängen und ihnen wie in früheren Zeiten bestimmte liturgische Funktionen zuzuweisen. Dadurch kann das Museum sowohl im Rahmen der bestehenden Läuteordnung als auch bei den am ersten Samstag im Monat stattfindenden Glockenkonzerten seinen Besuchern ein außergewöhnliches, ganzheitliches Erlebnis bieten, das Seinesgleichen unter den Glockenmuseen der Welt sucht:

Man kann hier die Glocken nämlich nicht nur anschauen, sondern sie auch in Funktion schwingend sehen; die Metallinstrumente sind nicht nur angeschlagen zu hören, sondern beim Läuten in voller Klangentfaltung erlebbar, und schließlich können die Glocken auch nicht nur angefasst, sondern beim Läuten sogar ihre Schallwellen im Körper gespürt werden.

Neben den zahlreichen Läuteglocken beherbergt das Museum seit dem Sommer 2012 außerdem ein 50-stimmiges, herausragend gestimmtes Carillon, das zweimal am Tag ein weltliches oder geistliches Lied erklingen lässt und zusätzlich die sechs liturgischen Läutezeiten während des Tages mit einer entsprechenden Melodie einleitet und erläutert.

Beim diesjährigen Tag des offenen Denkmals (14. September 2025) bieten wir Ihnen die Möglichkeit, in vier Kurzführungen das seit über zwei Jahren geschlossene Glockenmuseum kennenzulernen. Für Kleingruppen bis maximal 15 Personen wird der wissenschaftliche Leiter des Glockenmuseums, Dr. Klaus Hammer, ca. 30-minütige Führungen in die Glockenstube veranstalten. Start ist jeweils in der Turmvorhalle der Stiftskirche.

Termine:

  • 14:30 Uhr       (0 Plätze frei)
  • 15:30 Uhr       (0 Plätze frei)
  • 16:30 Uhr      (11 Plätze frei)
  • 17:30 Uhr       (2 Plätze frei)

Sie können sich zu einer Kurzführung gerne per Mail an info@glockenmuseum-stiftskirche-herrenberg.de anmelden. Bitte geben Sie dafür den Namen aller Teilnehmer, eine Telefonnummer und die Uhrzeit der gewünschten Führung an. Anmeldeschluss ist Freitag, 12.09.2025.

Der Besuch des Glockenmuseums erfolgt auf eigene Gefahr und Risiko. Zur Führung bringen sie bitte die unterschriebene Enthaftungserklärung (s. Anlage) mit.

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass nur angemeldete Personen mit unterschriebener Enthaftungserklärung an einer Führung teilnehmen dürfen!

Die Führung ist kostenfrei. Wir freuen uns jedoch sehr über eine Spende zum brandschutzgerechten Umbau des Glockenmuseums.

Anlage: Enthaftungserklärung